Ausstellung “Leseland DDR”

„Leseland DDR“ – Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Stefan Wolle

Die neue Ausstellung „Leseland DDR“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erzählt vom Eigensinn der Menschen, die sich ihre Lektüre nicht vorschreiben lassen wollten, die für rare Bücher Schlange standen und auf der Leipziger Buchmesse so manchen begehrten Titel westdeutscher Verlage heimlich in die Tasche steckten. Die 20 Ausstellungstafeln mit Texten, Bildern und Videos führen aber auch in die Welt der Krimis, Märchen und Science-Fiction ein, sie berichten von der Literatur aus der Sowjetunion, den schreibenden Arbeitern des sozialistischen Realismus und sie lassen in alte Kochbücher blicken. Die Schau wirft Schlaglichter auf die grenzüberschreitende Kraft, die die deutsch-deutschen Schriftstellerkontakte, das Radio und Fernsehen aber auch die Bücher entfalteten, die Weltreisen über die Mauern des Landes hinweg ermöglichten. Mit den Schriftstellern in der Friedlichen Revolution und der DDR als Thema in der Gegenwartsliteratur endet die Zeitreise. „Leseland DDR“ ist ein Beitrag zur Kulturgeschichte der SED-Diktatur. Die Ausstellung ist zugleich eine Anregung für Jung und Alt, nach dem Besuch die alten Bücher aufzuschlagen, um die Geschichte der DDR im Spiegel ihrer Literatur (neu) zu erkunden.

 

Die Stadtbücherei Suhl möchte alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 04.11.2022, 10 Uhr ins Untergeschoss der Bibliothek recht herzlich einladen.

Holger Uske, Vorsitzender des Südthüringer Literaturvereins, wird mit einigen Worten aus Sicht eines Autors und mit einem kleinen Beitrag aus seinen Büchern die Ausstellung eröffnen.

Datum

04 Nov 2022
Vorbei!

Uhrzeit

10:00

Veranstaltungsort

Stadtbücherei Suhl

Veranstalter

Stadtverwaltung Suhl
Telefon
03681-742572
E-Mail
kts@stadtsuhl.de